Der neue Gestaltungsplan hat den behördlichen Segen

Nach den Vorgaben der siegreichen Architekten wurde parallel zur architektonischen Entwicklung auch ein Gestaltungsplan ausgearbeitet. Mit diesem werden die Bauregeln innerhalb des Areals festgelegt. Der Gestaltungsplan wurde in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden – dem Bauamt und dem Gemeinderat von Mels, der Denkmalpflege und der kantonalen Baudirektion – festgelegt.

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Die drei markanten Altbauten – die grosse talseitige Spinnerei, die hangseitige Weberei und die beim Arealeingang gelegene Villa – bleiben vollständig erhalten. Die Eigentümer legen dabei Wert darauf, dass die talseitige markante Fassade unberührt bleibt und nicht durch Balkonvorbauten verändert wird. Anbauten, welche in der Neuzeit vorgenommen wurden, sollen wieder zurückgebaut werden. Insbesondere betrifft dies den der Spinnerei vorgelagerten würfelartigen Bau aus den 60er Jahren. Die nordwestlich davon gelegene schmucklose Industriehalle aus den 80er Jahren soll durch einen Neubau ersetzt werden. Dazwischen wird ein zentraler Platz entstehen. Die Parkierung ist unterirdisch vorgesehen, sodass das Areal autofrei und somit kinder- und fussgängerfreundlich sein wird. Oberhalb der Anlage soll ein den Bewohnern des Areal vorbehaltener parkähnlicher Garten entstehen. Die Verbindung mit dem Dorfkern von Mels wird durch eine Standseilbahn von der Oberdorfstrasse hergestellt. Diese Bahn wird öffentlich zugänglich sein.

Der Gestaltungsplan ist bereits von den Behörden genehmigt worden. Sobald der Gestaltungsplan Rechtskraft erlangt hat, soll der Verkauf der neu entstehenden Wohnlofts, Wohnateliers und Neubauwohnungen der ersten Bauetappe im ehemaligen Webereigebäude starten.

 

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